cloudplan blog

Mit Patenten und Innovation zum Erfolg: Warum Datensicherheit in der Biotech-Branche erfolgsentscheidend ist

Die Biotech-Branche wächst. Vor allem in Deutschland sind mittlerweile mehr als 600 Firmen darauf spezialisiert, Enzyme, Zellen und sogar ganze Organismen im Bezug auf technische Anwendungen zu erforschen. Dabei reicht die Palette der möglichen Anwendungsfälle weit über Kosmetika und neue Arzneimittel hinaus. Auch in der Landwirtschaft hilft die Biotech-Forschung dabei, langfristig gesündere Pflanzenstämme zu züchten und so auch einen Beitrag zur Ernährung der Weltbevölkerung zu leisten. Doch was passiert, wenn Forschungsergebnisse zu früh an die Öffentlichkeit gelangen? Wie stellen Unternehmen sicher, dass wirklich nur die beteiligten Partner Zugang zu Forschungsdaten erhalten? Wie verhindert man wirkungsvoll Industriespionage und schützt wertvolles Unternehmenswissen?

 

Szenerie in einem Biotech-Labor

Die neuesten Analysedaten liegen vor und müssen an die Partner kommuniziert werden. Wie gut, wenn die Übertragung frei von Abhöraktionen Dritter erfolgt. Credits: fotolia | © Gorodenkoff

 

 

Biotech – ein Innovationstreiber für die deutsche Wirtschaft

Politik und Wirtschaft in Deutschland sind sich einig: Die Biotech-Branche ist als Hightech-Umfeld einer der wichtigsten Innovationstreiber. Und das gilt nicht nur hierzulande, sondern auch für die Weltwirtschaft. Während der Umsatz im Biotech-Umfeld im Jahr 2016 um 8% auf 3,4 Milliarden Euro gestiegen ist, ist die Anzahl an Arbeitsplätzen in Deutschland mit etwa 20.000 verglichen mit anderen Branchen eher gering. Es ist somit nicht verwunderlich, dass im selben Jahr mehr als 200 Millionen Euro in derartige Firmen investiert wurden, um für weiteres Branchenwachstum zu sorgen1. Hinzu kommen erhebliche Fördermittel sowohl aus Deutschland wie auch der EU für Neugründungen und innovative Forschungsprojekte. Doch was zeichnet die Zusammenarbeit in der Biotech-Branche eigentlich aus?

Von kritischen Prozessen und notwendiger Geheimhaltung

Wie alle Innovationsfelder lebt auch die Biotech-Branche von intensiver Forschung. Diese erfolgt meist unter Einbezug internationaler Experten und fast immer über mehrere Standorte hinweg. Substanzen müssen beschafft werden, Experimente müssen durchgeführt oder in Auftrag gegeben werden. Proben werden in spezialisierte Labors gebracht und dort beispielsweise zentrifugiert und mikroskopisch analysiert. Die Ergebnisse werden danach an das betreffende Unternehmen zurück übermittelt.

Neben dem Faktor Zeit sind auch Faktoren wie Transportsicherheit und Logistikmanagement entscheidend. Gerade biologisches Material kann schnell verderben, wenn es nicht unter optimalen Bedingungen transportiert wird oder zu spät am Bestimmungsort ankommt. Missverständnisse oder Verzögerungen in den Abläufen können somit schnell sehr teuer werden und unter Umständen sogar die Forschung erheblich zurückwerfen. Aber es gibt noch einen weiteren, entscheidenden Aspekt, der die Branche umtreibt: den Datenschutz. Schließlich wäre nichts verheerender, als wenn die Ergebnisse jahrelanger, Millionen Euro teurer Forschung plötzlich in fremde Hände gelangen und von Firmen auf den Markt gebracht werden, die diese dann als eigenen Erfolg darstellen. Derartige Risiken gilt es um jeden Preis zu vermeiden, denn sie bedrohen nicht nur einzelne Arbeitsplätze, sondern häufig die gesamte Unternehmung. Wie kann also eine standortübergreifende Kommunikation auf wirklich sichere Weise erfolgen?

1Biocom-Report: The German Biotechnology Sector, 2017

 

Wie cloudplan für Sicherheit in der weltweiten Informationsübertragung sorgt

Nicht nur für Biotech-Unternehmen ist eine sichere Informationsübermittlung mit zuverlässiger Verschlüsselung erfolgsentscheidend. Dies leistet cloudplan mit Hilfe der Ende-zu-Ende verschlüsselten Datenübertragung zwischen den Standorten nach militärischem AES-256-Sicherheitsstandard. Darüber hinaus bietet eine Zusammenarbeit mit cloudplan eine ganze Reihe an weiteren Vorteilen:

  • Die Sicherheit der Daten ist auch an Standorten im Ausland gewährleistet, da diese auf eigener Infrastruktur (lokal oder hybrid) des Unternehmens liegen (kein Hochladen in Public Cloud Dienste)
  • Die Übertragung erfolgt in Echtzeit, ohne Wartezeiten und ohne aufwendige VPN-Einwahl oder Firewall-Konfigurationen
  • Im lokalen Netz werden die Daten mit bis zu 10 Gbit/s übertragen, was gerade für große Analysedaten enorm praktikabel und häufig alternativlos ist
  • Ein Ausfall der Internetverbindung ist kein Problem. Die Daten werden einfach später nachsynchronisiert
  • Wichtige Analyseergebnisse werden ad-hoc syncronisiert und stehen umgehend allen Standorten/Mitarbeitern zur Verfügung
  • Der Zugriff auf diese Daten steht nur den berechtigten Personen zur Verfügung
  • Mit cloudplan genügen Unternehmen den Anforderungen an die sichere Datenhaltung im Sinne des Datenschutzgesetzes und arbeiten insbesondere in Übereinstimmung mit der EU-Datenschutzgrundverordnungdie ab Mai 2018 angewandt wird

Die Installation der Peer to Peer-Lösung des Hamburger Cloud-Spezialisten ist dabei denkbar einfach. Sie kann sowohl auf Arbeitsplatzrechnern wie auch auf Servern und sogar auf Smartphones und Tablets erfolgen. Eine umfangreiche Rechteverwaltung lässt Sie festlegen, wer auf welche Daten zugreifen darf. Die Echtzeit-Versionierung sorgt für zusätzliche Ausfallsicherheit. Die Lösung kann beliebig skaliert werden und wächst so gemeinsam mit dem Unternehmen und dessen Anforderungen.

1Erfahren Sie mehr über die neue Datenschutz-Grundverordnung und ihre Bedeutung in unserem Artikel über die EU-DSGVO

 

Maximale Ausfallsicherheit und Performance made in Germany

Vom Startup angefangen bis hin zum multinationalen Biotech-Konzern: cloudplan bietet für jede Unternehmensgröße die passende Lösung. Die einfachste Form der Cloud besteht hierbei aus zwei oder drei miteinander verbundenen Rechnern, auf denen derselbe Datenbestand abgelegt ist. Fällt einer der Rechner aus, ist der gesamte Datenbestand automatisch auf einem der anderen Cloud-Teilnehmer gesichert und steht zur weiteren Barbeitung zur Verfügung. Mit dem weiteren Wachstum kommen mehr Arbeitsplätze hinzu und schon bald empfiehlt sich die Einrichtung einer dedizierten Cloud Node, die 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht und beispielsweise die Datenübertragung zwischen den internationalen Standorten in unterschiedlichen Zeitzonen sicherstellt.

Mit dem Wachtum der Unternehmen wachsen auch die Anforderungen an die Verfügbarkeit der Speicherlösung. Cloudplan beschreitet einen gänzlich neuen Weg um den ständigen Zugriff auf Daten sicherzustellen. Im Gegensatz zu Zentralserver-gesteuerten Systemen wird die Funktionsintelligenz der Private Cloud auf allen eingebundenen Geräten verteilt. Durch diese innovative Architektur können die Teilnehmergeräte automatisch auf Ausfälle reagieren und eine Verbindung zu weiteren Datenquellen herstellen. So stehen den Anwendern alle Daten auch auch bei einem Ausfall einiger Server oder Arbeitsplätze zur Verfügung und Stillstandzeiten werden vermieden. Verglichen mit konventionellen Private Cloud-Lösungen liegt darüber hinaus das Einsparpotenzial in fast allen Projekten bei mehr als 50%.

Für die nötige Performance bei der Synchronisation und Speicherung von großen Datenmengen wie z.B. in der medizinischen Bildbearbeitung oder bei der Analysedaten-Aggregation sorgt die intelligente Routingtechnik, die alle Arbeitsplätze direkt miteinander verbindet und dabei die räumliche Entfernung und eine mögliche Priorisierung durch den Administrator einbezieht.

Die High-Tech-Forschung aus Deutschland setzt somit zunehmend konsequent auf High-Tech-Datenverarbeitung ebenfalls made in Germany.

 

Eine Gruppe internationaler Biotech-Forscher bei der Besprechung

Sobald die Forschungsgruppe am anderen Ende der Welt mit der Auswertung und Besprechung der Ergebnisse fertig ist, kann sie diese in die Private Cloud laden und somit den anderen Teams zur Verfügung stellen. Credits: fotolia | © Africa Studio

 



zurück zur Übersicht
powered by webEdition CMS